Wie viele Fotos braucht deine Firmenwebsite?
Ein Hero-Bild, ein paar Projektfotos oder doch ein Fotograf? Wie viele Bilder deine Firmenwebsite wirklich braucht — und welche am meisten bringen.
7. September 2026

Du hast ein paar Handyfotos von der letzten Baustelle, dem Salon oder der Theke — und fragst dich, ob das für die Website reicht. Oder ob du erst einen Fotografen buchen musst, bevor du überhaupt online gehen kannst.
Die kurze Antwort: Es kommt nicht auf die Anzahl an, sondern darauf, ob an den richtigen Stellen ein echtes Bild steht. Eine Handvoll guter Fotos schlägt eine grosse Galerie mit Füllmaterial.

Wo überhaupt Fotos hingehören
Nicht jede Seite braucht ein eigenes Bild, aber ein paar Stellen sollten nie leer bleiben. Sie decken sich mit den Bausteinen einer Firmenwebsite:
- Die Startseite. Ein einziges starkes Bild, das zeigt, was du machst — dein Betrieb, dein Team oder ein typisches Ergebnis deiner Arbeit. Das ist das wichtigste Foto der ganzen Website.
- Deine Leistungen. Nicht zwingend für jede einzelne, aber wo ein Bild den Unterschied macht — etwa ein fertiges Projekt statt nur eines Textabsatzes.
- Referenzen oder Projekte. Zwei bis drei aussagekräftige Beispiele reichen. Wichtiger als die Zahl ist, dass sie unterschiedliche Seiten deiner Arbeit zeigen.
- Über uns. Ein Foto von dir oder deinem Team. Kunden kaufen bei Menschen, nicht bei einer anonymen Firma.
Rechnest du das zusammen, kommst du für eine schlanke Website oft mit acht bis fünfzehn Fotos aus — deutlich weniger, als die meisten erwarten.
Warum eigene Fotos fast immer gewinnen
Ein Stockfoto von einer lächelnden Person am Laptop sieht professionell aus — und genau das ist das Problem. Es zeigt niemanden, den ein Kunde je treffen wird, und nichts, das du tatsächlich lieferst. Ein Foto von deiner echten Werkstatt, deinem echten Salon oder deinem echten Team wirkt weniger poliert, aber es beantwortet die Frage, die zählt: Ist das hier ein echter Betrieb, den es wirklich gibt?
Gerade bei einem Kleinbetrieb ist das ein Vorteil, keine Einschränkung. Grosse Firmen greifen zu Stockfotos, weil ihre Website zu gross für lauter Einzelaufnahmen ist. Du hast das nicht nötig — du hast die echten Motive direkt vor der Tür.
Handyfotos reichen fast immer
Du brauchst dafür keinen Fotografen. Ein aktuelles Handy liefert für eine Website genug Qualität, wenn du ein paar Grundregeln beachtst:
- Tageslicht statt Blitz. Fotografiere draussen oder bei einem Fenster, nie mit dem eingebauten Blitz frontal drauf.
- Ruhig halten, mehrfach auslösen. Schiess drei, vier Varianten vom selben Motiv und wähl danach die schärfste aus.
- Aufräumen vor dem Auslösen. Ein aufgeräumter Arbeitsplatz oder eine leere Theke wirkt sofort professioneller als das identische Foto mit Kabelsalat im Hintergrund.
- Quer statt hochkant für das grosse Bild auf der Startseite — die meisten Layouts sind breiter als hoch.
- Menschen ins Bild. Ein Foto mit dir oder deinem Team bei der Arbeit wirkt lebendiger als ein reines Produkt- oder Raumfoto.
Ein einziger guter Nachmittag mit dem Handy reicht meistens für den kompletten Grundstock an Fotos.
Wenn dir für einzelne Stellen noch ein Bild fehlt
Manchmal fehlt für einen Abschnitt einfach das passende eigene Foto — etwa ein allgemeines Stimmungsbild, das keine bestimmte Leistung zeigt. Für solche Lücken lässt sich im Chat bei blitzweb gezielt nach passenden Stockfotos suchen, statt die Seite deswegen leer zu lassen. Für die Stellen, die deinen Betrieb zeigen sollen — Team, Räume, Projekte — bleibt ein eigenes Foto trotzdem immer die bessere Wahl.
Um Grösse und Ladezeit musst du dich nicht kümmern
Ein Grund, warum viele vor eigenen Fotos zurückschrecken: die Sorge, ein Foto direkt vom Handy sei zu gross oder mache die Website langsam. Bei einer Firmenwebsite mit blitzweb ist das kein Thema — jedes hochgeladene Bild wird automatisch komprimiert und in ein schlankes Format umgewandelt. Du lädst das Originalfoto hoch, um die Technik dahinter kümmert sich die Plattform.
Der pragmatische Einstieg
Warte nicht, bis du «genug» Fotos hast. Fang mit dem an, was du hast — selbst fünf, sechs gute Handyfotos reichen für einen ersten Entwurf. Fehlende Bilder ergänzt du später, wenn du sie hast; Änderungen an der Website sind danach jederzeit kostenlos möglich.
Beschreib deinen Betrieb in ein paar Sätzen, lad deine Fotos dazu — und lass daraus einen ersten Website-Entwurf bauen. Der Entwurf ist gratis, live geht die Website ab CHF 17.95 pro Monat.