Brauchst du Google Analytics für deine Firmenwebsite?
Google Analytics gilt als Standard, weil es alle nutzen. Was das Tool wirklich zeigt, welches Datenschutz-Thema dranhängt — und was ein Kleinbetrieb wissen will.
14. September 2026

Beim Website-Aufbau taucht früher oder später der Hinweis auf: Google Analytics installieren, sonst weisst du nicht, was auf deiner Seite passiert. Also klebst du den Code rein, meldest ein Konto an — und schaust danach nie wieder rein, weil das Dashboard aus Diagrammen besteht, die niemand im Betrieb interpretieren kann.
Die Frage ist nicht, ob Zahlen zu deiner Website nützlich wären. Die Frage ist, ob ausgerechnet Google Analytics das richtige Werkzeug dafür ist — für einen Betrieb, der weder eine Marketingabteilung noch die Zeit hat, sich in Attributionsmodelle einzuarbeiten.
Was Google Analytics eigentlich macht
Google Analytics ist für grosse Websites mit vielen Kanälen gebaut: Kampagnen vergleichen, Conversion-Trichter analysieren, Zielgruppen segmentieren. Dafür sammelt es sehr viel — Geräte, Standorte, Verweildauer, Klickpfade, Verknüpfungen mit Google Ads.
Für eine Firmenwebsite mit einer Handvoll Seiten ist das ein Werkzeug für ein Problem, das du nicht hast. Die Einrichtung braucht ein eigenes Konto, einen Tracking-Code in der Website und danach eine Lernkurve, bis die Oberfläche überhaupt eine Antwort auf eine einfache Frage liefert: Kommt überhaupt jemand vorbei?
Das Datenschutz-Thema, das die wenigsten mitdenken
Google Analytics läuft über einen amerikanischen Anbieter, die Daten deiner Besucher werden entsprechend in die USA übermittelt. Das Schweizer Datenschutzgesetz (revDSG, seit September 2023 in Kraft) verlangt dafür keinen generellen Cookie-Banner wie die EU — verlangt aber, dass deine Datenschutzerklärung transparent offenlegt, welche Tools du einsetzt und wohin die Daten fliessen. Holst du auch Besucherinnen aus der EU ab, greift zusätzlich die DSGVO, und die verlangt vor dem Tracking eine aktive Einwilligung.
Für einen Kleinbetrieb heisst das in der Praxis: ein Cookie-Banner, eine sauber gepflegte Datenschutzerklärung — und die Verantwortung, dass beides zusammenpasst. Das ist lösbar, aber Aufwand für ein Tool, dessen Berichte du am Ende doch nicht liest. Bei rechtlichen Details zu deinem konkreten Fall lohnt sich im Zweifel eine Fachperson — dieser Artikel ersetzt keine Rechtsberatung.
Was ein Kleinbetrieb eigentlich wissen will
Kratz das Marketing-Vokabular weg, und übrig bleiben meist drei Fragen:
- Schaut überhaupt jemand vorbei? Wie viele Besucher, an welchen Tagen, eher mehr oder eher weniger als letzten Monat.
- Welche Seite wird gelesen? Landen die Leute auf der Startseite und springen ab, oder klicken sie sich zu den Leistungen durch?
- Woher kommen sie? Über Google gefunden, über den Instagram-Link in der Bio, oder direkt eingetippt, weil sie die Adresse von der Offerte kennen?
Für all das braucht es keine Kampagnenauswertung — nur ehrliche, einfache Zahlen, ohne dass du dafür eine neue Software lernen musst.

Die einfachere Alternative: cookielose Statistik
Genau darum baut blitzweb die Auswertung direkt ins Website-Cockpit — ohne dass du irgendetwas zusätzlich einrichtest. Besucher, Seitenaufrufe, die meistgelesenen Seiten, woher der Traffic kommt, und wie viele Anfragen über deine Formulare eingehen: alles an einem Ort, sobald deine Website live ist.
Gemessen wird cookielos und anonym. Es braucht darum weder einen Cookie-Banner noch eine Diskussion über Drittstaaten-Transfers — die Daten bleiben, wo deine Website auch liegt. Für die drei Fragen von oben reicht das vollständig, und du siehst die Zahlen dort, wo du sowieso schon arbeitest, statt in einem zweiten Tab mit einem zweiten Login.
Wenn du gerade erst deine Firmenwebsite planst oder eine bestehende Seite ablösen willst: Mit blitzweb bekommst du diese Auswertung automatisch dazu, ganz ohne Google-Konto. Der erste Entwurf ist gratis, live geht die Website ab CHF 17.95 pro Monat.